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#9 – Andreas Müller: Das Schlimmste, was einem Unternehmer passieren kann, ist nur noch zu reagieren

Der Job meines heutigen Gastes hat viel mit Haaren, vor allem Männerhaaren, zu tun. Er ist aber kein Frisör, sondern eigentlich studierter Theologe. Die Theologie hat er, zumindest beruflich, an den Nagel gehängt. Dafür aber aus einem Familienunternehmen bei Stützengrün zusammen mit seinem Bruder Christian ein international agierendes Unternehmen gemacht. Er ist nicht nur Design-Liebhaber, sondern auch offizieller Botschafter des Erzgebirges und  leitet den Rasierpinsel-Produzenten Mühle. Die Rede ist von Andreas Müller.

#8 – Boogie SML: Ich möchte meinen Lebensunterhalt mit dem verdienen, was mir Spaß macht

Kommen wir zum heutigen Gast der Folge. Es ist ein junger Mann, der sehr bunt und immer mit ein wenig Farbe an den Händen im Leben unterwegs ist. Er ist Graffiti-Künstler, Grafiker und Bernsbacher. Mit seinen Boys from the Wood ist er vielen im Erzgebirge ein begriff und zeigt, dass Tradition und moderne Kunst definitiv zusammengehören sollten. Ich spreche mit André Morgner aka Boogie SML. Ihr werdet hören, dass wir ein sehr lockeres Gespräch geführt haben. Es ging um’s Snowboardfahren, seine Liebe zum Erzgebirge, sein Leben in der Schweiz und seine Vergangenheit als Sprüher. Boogie ist viel unterwegs auf der Welt, deswegen haben wir darüber geredet, was er dort macht, wo er gern mal malen würde und wie er Geld verdient. Er hat mir verraten, was 2020 mit den Boys from the Wood auf uns zukommen wird und wie er überhaupt auf diese Idee gekommen ist. André hat mir super Stories erzählt – beispielsweise über sein Treffen mit dem verstorbenen Burton Boss Jack Burton Carpenter. Wir haben auch ein wenig Schwiizerdütsch gesprochen oder es zumindest probiert und auch mal evaluiert, ob er vielleicht eine Musiker Karriere hätte einschlagen können. Was ich damit genau meine, das hört ihr nun in der achten Folge von Erzgebürger. Wir gehen direkt rein…viel Spaß.

#7 – Glenn West: Künstler sind keine normalen Menschen

Ihr werdet gleich am Akzent hören, dass dieser Herr kein gebürtiger Erzgebirger ist. Jedoch kann man sagen, dass ihn eine unheimliche Verwurzelung zu unserer Region prägt und das hört man auch. Glenn West ist in England aufgewachsen und kam dann vor knapp 13 Jahren über Berlin ins Erzgebirge. Seitdem lebt er in Annaberg-Buchholz und macht vielerlei Dinge – aber vor allem Kunst. Es ist nicht immer ganz leicht den kreativen Briten zu verstehen, denn manchmal mischt sich in sein Deutsch das ein oder andere Englische Wort ein und verschwimmt ein wenig. Aber genau das ist der Reiz an diesem Gespräch, wie ich finde. Es ist auf jeden Fall gutes Gehirnjogging und ihr könnt vielleicht sogar die ein oder andere Englische Vokabel lernen. Glenns Kunst ist sehr außergewöhnlich und man merkt, dass ihm die Thematiken, die er behandelt, ans Herz gehen. Wir sprechen über die Überkonsum der Menschen, die Folgen für die Umwelt, werden etwas philosophisch, wenn es um das Wort Künstler und Kunst geht. Er verrät mir, seine aktuellen Projekte, wie die Kunst- und Kulturszene im Erzgebirge aufgestellt ist und was es hier auch für Ressentiments und Probleme gibt. Ich hoffe euch gefällt das erste „Denglisch“ Interview von Erzgebürger und ihr bleibt bis zum Schluss dabei, denn dann verrät er in der letzten Frage noch eine ganz interessante Sichtweise auf das Leben.

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