Glick auf und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Erzgebürger – dem Podcast aus dem Erzgebirge.

Lang ist es her, seitdem die letzte Folge meines Podcasts erschien. Im Gespräch war ich da mit der Biathletin Denise Herrmann. Wer diese Episode noch nicht gehört hat und sich für Sport interessiert kommt dort voll auf seine Kosten. Aber nicht nur das. Ich habe mit Denise auch über viele andere Themen, zum Beispiel das Kinderkriegen, ihre Arbeit oder ihre Motivation geredet. Wenn ihr also die letzte Folge noch nicht gehört habt, solltet ihr dies unbedingt tun.

Bei mir war viel los im Sommer. Ich war selbst nicht im Erzgebirge, sondern in Portugal und habe Berge gegen Meer getauscht und direkt am Strand gearbeitet. Deswegen gab es auch erst einmal eine kleine Pause von Erzgebürger. Jetzt geht es aber wieder richtig los und ich habe schon viele neue interessante Personen auf meinem Zettelchen stehen, die es auszufragen und zu interviewen gilt.

Bevor es los geht natürlich auch der Hinweis, dass ihr mit Ideen zu neuen Erzgebürgern gern auf mich zukommen könnt. Falls ihr außerdem Interesse habt mit mir zusammenzuarbeiten, ich also einmal euer Unternehmen oder euer Projekte vorstellen soll, ihr Mitarbeiter sucht oder eure Produkte präsentieren möchtet, dann geht das natürlich auch. Schreibt mir dazu einfach eine Mail an glickauf@erzgebuerger.de oder kontaktiert mich über die Erzgebürger Seiten bei Instagram und Facebook.

Genug der Vorworte, kommen wir zum meinem heutigen Gast. Ihr werdet gleich am Akzent hören, dass dieser Herr kein gebürtiger Erzgebirger ist. Jedoch kann man sagen, dass ihn eine unheimliche Verwurzelung zu unserer Region prägt und das hört man auch. Glenn West ist in England aufgewachsen und kam dann vor knapp 13 Jahren über Berlin ins Erzgebirge. Seitdem lebt er in Annaberg-Buchholz und macht vielerlei Dinge – aber vor allem Kunst.

Es ist nicht immer ganz leicht den kreativen Briten zu verstehen, denn manchmal mischt sich in sein Deutsch das ein oder andere Englische Wort ein und verschwimmt ein wenig. Aber genau das ist der Reiz an diesem Gespräch, wie ich finde. Es ist auf jeden Fall gutes Gehirnjogging und ihr könnt vielleicht sogar die ein oder andere Englische Vokabel lernen. Glenns Kunst ist sehr außergewöhnlich und man merkt, dass ihm die Thematiken, die er behandelt, ans Herz gehen. Wir sprechen über die Überkonsum der Menschen, die Folgen für die Umwelt, werden etwas philosophisch, wenn es um das Wort Künstler und Kunst geht. Er verrät mir, seine aktuellen Projekte, wie die Kunst- und Kulturszene im Erzgebirge aufgestellt ist und was es hier auch für Ressentiments und Probleme gibt.

Ich hoffe euch gefällt das erste „Denglisch“ Interview von Erzgebürger und ihr bleibt bis zum Schluss dabei, denn dann verrät er in der letzten Frage noch eine ganz interessante Sichtweise auf das Leben.

Wir gehen also rein ins Gespräch, nach Annaberg-Buchholz, ins kleine Gartenhaus von Glenn West…viel Vergnügen.

Hier sind ein paar Highlights des Gesprächs:

Kunst ist nicht ein Rennen, es ist ein Marathon.

Zur Stelle im Podcast Kreativität braucht seine Zeit, so Glenn West.

Ne, Künstler sind keine normalen Menschen.

Zur Stelle im Podcast Der Brite meint normale Menschen können Künstler sein aber Künstler sind keine normalen Menschen.

Eine sehr interessante Sicht, dass es nicht den einen perfekten Moment geben sollte. Und da kommt man auch wieder auf das Thema, dass der Mensch immer höher und weiter will. Wenn der eine perfekte Moment da ist, was soll danach noch kommen. Wie soll es noch besser werden?

Sehr philosophisch das Gespräch mit Glenn West. Ein Künstler eben, der eine ganz eigene Blickweise auf Dinge hat, der macht, was er möchte und seine Ideen umsetzt. Ein Freigeist eben. Besonders interessant war, dass er sagt, dass zwar alle Menschen Künstler sein können aber Künstler keine normalen Menschen sind. Das ist schon eine Sache über die man mal genauer nachdenken muss. Also eine recht philosophische und kritische Folge.

Ich hoffe ihr konntet alles Verstehen. Gern könnt mir schreiben, was ihr gut findet und mögt oder was ich vielleicht verbessern könnt. Natürlich wäre es auch schön, wenn ihr den Podcast bei iTunes oder an anderer Stelle bewertet.

Tragt Erzgebürger gern in die Welt hinaus. Zeigt es euren Freunden, die vielleicht nicht mehr in der Region wohnen, spielt der Oma doch mal die Folge mit Jens Weißflog vor oder hört euch auf der nächsten Autofahrt mal DJ Rixx Kreativitätstheorie an. Teilt auch gern die Beiträge bei Instagram oder Facebook und seid gespannt, was als nächstes kommt.

Wie schon gesagt, ihr könnt mich auch gern kontaktieren, wenn ihr eine Firma oder ein Produkt habt, was hier im Podcast mal vorgestellt werden sollt oder es Ideen gibt, wie wir zusammen arbeiten wollen. Die Kontaktdaten findet ihr beispielsweise bei erzgebuerger.de.

Das war also Folge sieben. Ich hoffe ihr hattet Spaß. Ich hoffe ich komme in nächster Zeit wieder regelmäßiger dazu etwas aufzunehmen und freue mich, wenn ihr wieder dabei seid.

Bis dahin, macht’s gut. Euer Christopher Gahler

Danke an dieser Stelle noch einmal an Glenn West sowie an meinen Freund Kurt Engert, der diese Episode gemastert hat.

Unser Gespräch in Bildern

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Kommentare (2)
  1. Sehr gute Folge, sehr interessanter Interviewpartner. Glen ist wirklich eine Bereicherung für das Erzgebirge, ich hoffe er findet bald ein neues Atelier.

  2. Hallo liebe Kunst-Freunde,
    erstmal lieben Dank für euren Kommentar. ch bin eine Künstlerin aus Berlin und habe im Internet die Kunst von Gleen West entdeckt. Einfach fantastisch, was Gleen ‘erschafft”.
    Ich liebe seine Kunstwerke und Ideen.
    Einzigartig und getroffen – mit einem großen Thema verbunden, zeigt er uns ein weites Feld von Möglichkeiten im Kunstbereich. Ich liebe seine Kunst.
    Vielen Dank Gleen!

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